Skriptum

In der Moodle-Plattform finden Sie das gesamte Skriptum als Download im pdf-Format. Es entspricht der jeweils beim Facultas-Verlag käuflich (Druckkostenbeitrag) erwerbbaren gedruckten Version. Die einzelnen Kapitel können im Selbststudium durchgearbeitet werden. 

Die Reihenfolge der einzelnen Kapitel ist nicht willkürlich, sondern entspricht dem üblichen Weg, den man im Rahmen des Verfassens einer studentischen Arbeit (Proseminar-, Seminar- oder Bachelor-Arbeit) bzw. wissenschaftlichen Arbeit beschreitet:

  1. Literaturrecherche (Suche nach Literatur): dies setzt voraus, dass man in der Lage ist sogenannte Primär- und Sekundärliteratur zu unterscheiden; unterschiedliche Arten von Sekundärliteratur müssen unterschieden werden, Kenntnis der Fach- und Universitätsbibliothek und der souveräne Umgang mit Zettelkatalogen und digitalen Bibliothekskatalogen, Bibliographien und Datenbanken) 
  2. Erstellen einer Bibliographie (Literaturliste), d.h. die bibliographische Verarbeitung der gefundenen Literatur in der Form von Titelzitaten. In diesem Zusammenhang ist die Transliteration (jeder Buchstabe wird von einer Schrift in eine andere Schrift übertragen) von slawischen, insbesondere kyrillischen Alphabeten von besonderer Relevanz. Auch pflegt jede wissenschaftliche Disziplin ihre eigenen zitiertechnischen Gepflogenheiten — eine Möglichkeit für das Zitieren von Monographien, Sammelbänden, Artikeln aus Lexika, Zeitschriftenartikeln usw. wird im Skriptum detailliert vorgestellt.
  3. Die Erstellung von Exzerpten (= Exzerpieren) von wissenschaftlicher Literatur und Hinweise auf entsprechende technische Hilfestellungen (= Literaturverwaltungsprogramme).
  4. Die unterschiedlichen Möglichkeiten des Zitierens - entweder in Form von direkten und/oder indirekten Zitaten.
  5. Der formale Aufbau von wissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere die Makrostruktur von (studentischen) wissenschaftlichen Arbeiten (Titelblatt, Vorwort, Einleitung, Literaturverzeichnis usw.). 

Das vorliegende Skriptum ist – wie zu sehen  – auf die wichtigsten Techniken und die formalen Aspekte des wissenschaftlichen Arbeiten für SlawistInnen fokussiert. Das Beherrschen dieser Techniken ist eine unabdingbare Vorraussetzung für das Erstellen einer qualitativen wissenschaftlichen Arbeit. Aspekte des wissenschaftlichen Stils und des wissenschaftlichen Schreibens werden in diesem Zusammenhang nur am Rande gestreift. Dazu werden regelmäßig am Institut für Slawistik entsprechende Lehrveranstaltungen (wissenschaftliches Schreiben, Schreibwerkstätten u.ä.) angeboten und deren Besuch an dieser Stelle nachdrücklich empfohlen wird.